Yogurette – ROH VEGAN

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Damals als Kind gehörten Yogurette zu meinen Lieblingsriegeln. Seit vielen Jahren habe ich sie nun nicht mehr gegessen. Neulich kam mir die Idee, sie mal auf eine gesündere Weise nachzumachen. Ich finde sie sind lecker geworden, besonders eisgekühlt sind sie super :), einfach kurz ins Eisfach legen und dann in Kindheitserinnerungen schwelgen ;). Ansonsten lassen sie sich gut im Kühlschrank aufbewahren.

DU BRAUCHST (für ca. 14 Riegel):

150 g Cashews

2 EL Baobab Pulver (z.B. von Alnatura)

Saft einer Zitrone

2 EL Agavendicksaft (oder beliebig süßen, wie du es magst)

3 EL Kokosmus

ca. 10-15 getrocknete Erdbeeren

Für die Glasur:

ca. 45 g Kakaobutter

3 TL Agavendicksaft

3 TL Kakaopulver

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SO GEHT´S:

Die für ca. 2 Stunden eingeweichten Cashews zusammen mit dem Agavendicksaft, dem Baobabpulver und dem Zitronensaft  in der Küchenmaschine zu einer feinen Creme verarbeiten. Anschließend noch das Kokosmus in der Küchenmaschine untermixen. Die getrockneten Erdbeeren in kleine Stücke schneiden und die Hälfte der Menge zu der Creme in die Küchenmaschine hinzufügen und ebenso kurz durchmixen. Die Creme auf Backpapier flach drücken und zu einem Rechteck formen. die restlichen Erdbeerstückchen gleichmäßig verteilen und etwas in die Creme drücken. Das Ganze für eine Weile ins Gefrierfach stellen und derweil die Kakaobutter in einem Wasserbad schmelzen. Mit Agavendicksaft und Kakaopulver verrühren. Die Creme aus dem Gefrierschrank holen und in Riegel schneiden. Aus dem Gefrierschrank kommend, hat es den Vorteil, dass die Glasur sofort erhärtet. Die Glasur auf die eine Fläche der Riegel verteilen und sobald es getrocknet ist das Ganze umdrehen und die Stücke noch einmal nachschneiden. Dann die andere Seite ebenso mit Glasur bestreichen. Wieder umdrehen von der anderen Seite die Riegel nachschneiden und naschen :). Im Kühlschrank halten sie sich auf jeden Fall eine Woche.

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Über Baobab-Pulver:

Baobab hat so einige Qualitäten und ich habe es besonders auf Reisen lieben gelernt. Es dickt alles etwas an und hat einen säuerlichen Geschmack, kann daher auch gut mal die Zitrone ersetzen oder für Dip´s, Brotaufstriche, Marmeladen etc. benutzt werden.

Es handelt sich um einen umfangreichen Affenbrotbaum, der in tropischen Gefilden beheimatet ist und in Afrika als Heilbaum verstanden wird. Das Pulver wird aus der Frucht zubereitet, generell sind aber alle Teile des Baumes heilsam.

Die Frucht ist z.B. reicht an Vitamin C und Eisen. Sie enthält viele Antioxidantien und Polyphenole, welches sekundäre Pflanzenstoffe sind, die antioxidativ und entzündungshemmend wirken.

Außerdem hat Baobab eine präbiotische Wirkung und wirkt sich positiv bei Darmbeschwerden aus.

 

Viele liebe Grüße

Flora

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8 Kommentare

  1. Hallo Flora, danke für deine Inspiration und dieses Rezept. Das würde ich gerne mal ausprobieren. Kannst du mir sagen was Baobabpulver ist und wie ich das ersetzen kann? Oder kann ich es auch weglassen?
    LG Sonja

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    • Liebe Sonja,

      ein bisschen etwas über Baobabpulver habe ich in den neusten Artikel über den Fruchtyoghurt geschrieben, schau da doch mal nach. Kaufen tue ich es immer bei ALnatura, hast du einen bei dir in der Nähe? Ansonsten z.B. bei Pure Raw, dem Onlineversandt. Es gibt viele Möglichkeiten das Pulver zu verwenden und gilt als Superfood, da die Frucht einen hohen Anteil an Nährstoffen besitzt. Ich habe es in dem Rezept benutzt, um es etwas säuerlich zu machen, aber gleichzeitig auch anzudicken. Alternativ ginge also vielleicht Johannisbrotkernmehl oder andere Verdickungsmittel, die nicht aufgekocht werden müssen oder einfach mehr Kokosnuss und etwas Zitronenschale z.B.? Vielleicht magst du ja selbst etwas experimentieren, so dass du eine feste Konsistenz bekommst :)..
      Viel Spaß dabei,
      Flora

      Gefällt 1 Person

  2. Das klingt sehr lecker und bekommt meine Mutti am Sonntag zum Geburtstag!
    Nur kann ich statt Kokosmus auch einfach das feste der Milch nehmen? Mit rund 10€ ist so ein Glas für mich quasi unbezahlbar..

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    • Hallo Marieke,

      schööön:)… hm, versuchen würd ich´s auf jeden Fall und vielleicht fällt dir sonst noch eine andere Möglichkeit ein, es fest zu kriegen, falls es nicht ausreicht (Kokosfett?), eventuell auch etwas mehr süßen, da das Mus auch etwas süßlich schmeckt. Vielleicht hilft´s dir zu wissen, dass ich mir das Mus auch erst 2 mal in 2,5 (Rohkost-)Jahren gekauft habe und es beide Male sehr lang gehalten hat, da schon viel drin steckt. Da ist´s in Relation wieder gar nicht mehr soooo teuer 😉
      Viel Spaß dabei und eine schöne Geburtstagsfeier..

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  3. Was für tolle Rezepte 🙂

    Es wäre schön, wenn du die ganzen Artikel zeigen würdest – für die, die den Blog abonniert haben …

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